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JuLis: GEZ abschaffen und Medienabgabe einführen PDF Drucken E-Mail
Landeskongress der Jungliberalen in Emden

cn/cew. – Am vergangenen Wochenende fand der 52. Landeskongress der niedersächsischen Jungliberalen in Emden statt, an dem auch einige Mitglieder der JuLis Cuxhaven teilnahmen.

Im Mittelpunkt der Tagung stand nach Angaben von Cuxhavens Kreisvorsitzendem Thorben Bunck der Leitantrag „Liberale Medienpolitik in der modernen Kommunikationsgesellschaft“, der sich insbesondere mit den Punkten Freiheit der Medien, dem Grundversorgungsauftrag der öffentlichrechtlichen Sender, der staatlichen Aufsicht und dem Jugendschutz beschäftigte. Zudem einigten sich die JuLis auf die Forderung nach Abschaffung der GEZ und der Einführung einer Pro-Kopf-Medienabgabe.

Die Antragsdebatte wurde durch einen Vortrag der medienpolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Ulrike Kuhlo begleitet, die über die Medienpolitik der Landtagsfraktion berichtete.
Für Wiedereinführung des Bankgeheimnisses

Des Weiteren sprachen sich die
Jungen Liberalen in ihren gefassten Beschlüssen für eine Liberalisierung des Sportwettenmarktes, eine Aufstockung des Ausrüstungsbudgets der niedersächsischen Bereitschaftspolizei und eine Wiedereinführung des Bankgeheimnisses aus. Der Einführung einer zentralen Schülerdatei und eines generellen Rauchverbotes in Gaststätten erteilten sie eine Absage.

Statt Killerspiel-Verbot eine Perspektive für die Jugend

In einem Dringlichkeitsantrag aus aktuellem Anlass äußerten die JuLis ihr Unverständnis über die erneute Debatte um das Verbot von so genannten „Killerspielen“, die Ihrer Meinung nach nicht der Grund, sondern ein Teil einer Kette von Gründen sind, die zu solchen Taten, wie jüngst in Emsdetten, führen. Daher sprachen sie sich gegen ein Verbot und für eine breite gesellschaftliche Debatte über die Perspektiven sowie die Integration von Jugendlichen aus.In einem zweiten Antrag äußerten die JuLis ihr Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen der Transrapid-Katastrophe. Die politische Instrumentalisierung, sei es die generelle Verteufelung der Technologie oder der Versuch der rot-grünen Landtagsopposition durch den beantragten Untersuchungsausschuss politisches Kapital aus dem Unglück zu schlagen, wurd auf das Schärfste verurteilt.
 
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