Vater Staat, der wirt’s schon richten?
Juli 12th, 2007 by Thorben
Dieser Meinung ist anscheinend die DGB-Vize Ingrid Sehrbrock. In der heutigen Ausgabe der Westdeutschen Zeitung sagte die Gewerkschafterin: “Wenn man es ernst nimmt mit der Chancengleichheit, kann die Antwort nur lauten: Pflichtbesuche von der Krippe an”. Sie begründet Ihre Forderung mit den Ergebnissen der PISA-Studien. Diese hätten gezeigt, “dass Kinder aus den unteren Schichten nicht die gleichen Bildungschancen haben wie Kinder aus den mittleren oder gehobenen Schichten”. Somit liegt für sie die Lösung klar auf der Hand: Her mit dem kollektiven Zwang zur Staatsbetreuung für die Kleinsten. Konsequenterweise fordert sie unter dem Deckmantel der Chancengleichheit die Zwangsganztagsschule gleich noch mit und beschneidet die Rechte der Eltern: “Wenn man es ernst nimmt mit der Chancengleichheit der Kinder, darf es keine Wahlfreiheit für die Eltern geben.”
Dass ein Teil der Bürger unseres Landes nicht dazu in der Lage ist, sich anständig um Ihren Nachwuchs zu kümmern ist sicherlich nicht das Ergebnis von zu wenig staatlicher Fürsorge. Genau diese staatliche Fürsorge ist das Problem! Die Menschen werden immer mehr bevormundet und durch die immer mehr zunehmenden, vom Staat an sich gezogenen Aufgaben in den Glauben versetz, dass sie, wenn sie denn Steuern zahlen, damit ihre Schuldigkeit getan hätten. Den Rest erledigt Papa Staat. Durch die schleichende Entmündigung der Bürger werden diese Probleme zunehmen. Lasst uns die Freiheit selbst über unser Leben zu entscheiden und lasst uns vor allem die Freiheit zur Verantwortung. Denn nur wer eigenverantwortlich handeln kann, kann auch für andere Verantwortung übernehmen.